Kategorien &
Plattformen

Anti-Palmöl-Challenge

Nachhaltigkeit
Anti-Palmöl-Challenge
Anti-Palmöl-Challenge
© KjG Limburg

Anti-Palmöl-Challenge der KjG Limburg

Ende April 2021 startete unsere Instagram Challenge. Da für uns das Thema Nachhaltigkeit und der Nestlé-Boykott sehr wichtig sind, entschieden wir uns dazu eine Challenge zum Thema der Palmölvermeidung und -reduzierung zu machen. Hierzu gab es von uns eine allgemeine Einstiegsreihe zum Thema und im Anschluss begangen die sogenannten „Wanted-Wochen“, in denen jeweils ein Produkt im Vordergrund stand, für welches palmölfreide Ersatzprodukte gesucht werden sollten.

Ziel war es Menschen auf Das Thema aufmerksam zu machen und die Diskussion anzuregen. Es sollte aufgezeigt werden wie wir alle durch den Kauf von Palmölprodukten „Teil des Problems“ sind. Mit unserer Aktion wollten wir Menschen aktivieren über Das Thema nachzudenken und aktiv teilzunehmen, um ihren Anteil zur Reduktion von Palmöl beizutragen. 

Die Inhalte der Challenge könnt ihr auch weiterhin noch auf unserer Instagram Seite kjg_limburg nachverfolgen. Beschäftigt euch gerne weiter mit dem Thema und postet alles unter dem Hashtag #anti_palmöl_challenge.

Was ist Palmöl? Worin ist es enthalten?

© KjG Limburg

Etwa jedes zweite Supermarktprodukt enthält Palmöl. Es findet sich in Nutella & Co., Tütensuppen, Cremes, Waschmitteln, Lippenstift und Keksen - und natürlich im Biosprit. Beim Griff ins Supermarktregal und beim Tanken entscheiden wir auch über das Schicksal bedrohter Arten wie Orang-Utan oder Tiger - und des Regenwaldes. Mittlerweile erstreckt sich der Anbau weltweit auf eine Fläche von etwa 19 Millionen Hektar, rund um den Äquator in artenreichen Regionen, wie Indonesien und Malaysia. Für neue Plantagen werden weiterhin zahlreiche Hektar Regenwald gerodet. Mit der global steigenden Nachfrage wachsen auch die ökologischen und sozialen Probleme.

Aber nicht nur der Palmölanbau muss sich ändern, sondern auch unser Konsum. Dabei geht es nicht um einen Boykott von Palmöl, sondern um einen bewussteren Konsum von Süß- und Knabberwaren, Fertiggerichten und Fleisch. Weniger ist mehr. Denn ein unkritischer Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern verlagert und verschlimmert sie nur.  Denn auch andere Pflanzenöle benötigen Fläche – und zwar mehr als Palmöl. Egal ob Palmöl, Kokosöl, Raps- oder Sonnenblumenöl, es führt kein Weg daran vorbei, den Anbau umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten.

Quelle: wwf

 

Weiterführende Links:

Dokumentarfilm – Bottled Life. Das Geschäft mit dem Wasser

Utopia - Die 9 großen Lebensmittelkonzerne

Fragen und Antworten zu Palmöl

Artikel über den Boykott der KjG

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Bistum Limburg

Datenschutz