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Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen

KjG Diözesanverband Limburg feiert 50-jähriges Bestehen
Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen
Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen
Gemeinsam feierten die ehemaligen und aktuellen KjGlerinnen und KjGler das Jubiläum. © Daniel Geis

Freundschaft, Vertrauen, Gemeinschaft – diese drei Begriffe sind im Klostergut Gronau oft zu lesen gewesen, denn das ist es, was die Katholische junge Gemeinde Limburg (KjG) für viele Mitglieder ausmacht. Am Samstag, 3. Juli 2021 feierte der katholische Diözesanverband sein 50-jähriges Bestehen im Taunus. In einem Gottesdienst stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Frage, was die KjG für sie bedeutet, bei der Festveranstaltung am Abend schwelgten sie in Erinnerungen.

Die KjG Limburg besteht seit 1970 und zählt derzeit mehr als 700 Mitglieder. Das Jubiläum im vergangenen Jahr musste coronabedingt entfallen, am Wochenende konnte die Feier nun nachgeholt werden. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, von Freitag bis Sonntag im Klostergut Gronau zu übernachten. Der eigentliche Festtag war aber der Samstag“, erklärt Emma Wolf. Die 23-Jährige ist  seit einigen Jahren ehrenamtlich im Diözesanausschuss der KjG Limburg tätig.

Gemeinsam viel bewirken

Der Festtag begann mit einem Thomas-Morus-Gottesdienst, benannt nach dem Patron der KJG, der die Thematik des Tages, sich an Erlebnisse aus der KjG-Zeit zu erinnern, aufgriff. „Der Thomas-Morus-Gottesdienst lebt davon, dass möglichst viele sich daran beteiligen“, sagt Lukas Schreiber vom Diözesanvorstand. So erzählten beispielsweise ehemalige KjGler und KjGlerinnen von ihrer Zeit in der Gemeinde. Ein weiteres Highlight des Jubiläums war das Abendprogramm. „Wir haben uns auf eine Zeitreise mit allen 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begeben“, sagt Schreiber. Besonders in Erinnerung geblieben sei dabei eine Aktion zum Erhalt des Karlsheims in Kirchähr. „Die Jugendbildungsstätte sollte geschlossen werden. Die KjG hat sich dann mit einer Postkartenaktion für das Karlsheim eingesetzt“, berichtet Emma Wolf. Nach und nach hätten sich viele Verbände und Einrichtungen angeschlossen. „Das hat gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewirken können“, sagt Wolf. „Und so ähnlich ist es ja auch heute noch. Dank der KjG können sich junge Menschen ausprobieren und gemeinsam Dinge schaffen, die einzeln nicht möglich wären.“

© Daniel GeisIm Gottesdienst ging es um die Bedeutung der KjG.
© Daniel GeisIm Gottesdienst ging es um die Bedeutung der KjG.
© Daniel Geis
© Daniel GeisZudem gab es verschiedene Workshops und Zeit, um sich auszutauschen.

Statt Palmöl

Ein aktuelles Beispiel dafür ist für Wolf auch die Anti-Palmöl-Challenge, die die KjG ins Leben gerufen hat und mit der der Verband auf die Zerstörung von Wäldern zugunsten von Palmöl-Plantagen hinweisen will. Dabei macht die KjG über ihren Instagram-Kanal darauf aufmerksam, in welchen Produkten Palmöl enthalten ist, warum es wichtig ist, darauf zu achten und wie man den Verbrauch von Palmöl reduzieren kann. „Dieser Aktion haben sich auch weitere Verbände und Einrichtungen im Bistum Limburg angeschlossen“, sagt Wolf.

Ideen und Wünsche für die Zukunft

Die Welt ein Stückchen besser machen und verändern, das sind auch Wünsche der beiden Ehrenamtlichen für die Zukunft. In vielen Punkten seien die Jugendverbände weiter, als die Institution Kirche. Da gebe es noch viel Potential, beispielsweise beim Thema Gleichberechtigung. „Wir können in der Gesellschaft viel bewirken und wollen auch, dass unsere Ideen in der Kirche ankommen“, sagt Schreiber.

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